Häufig gestellte Fragen zu den Themen

Design

Betrachtet man Terrazzo unter Design-Gesichtspunkten, dann haben wir es mit dem wohl ältesten gestalteten Boden überhaupt zu tun; Schon in der Steinzeit und nicht erst in der Antike finden sich die ersten Böden.

Ästhetisch kann man Terrazzo als einen Boden definieren, in den Steine und andere Materialien unterschiedlicher Formen, Farben und Größen eingestreut werden. Werden diese Elemente einzeln und mit Sorgfalt eingelegt, dann haben wir es mit dem nächsten Verwandten des Terrazzo, dem Mosaik zu tun. Hier gibt es noch mehr Infos zu Terrazzo >>

Der venezianische Steinboden kann mit allen mineralischen Pigmenten getönt werden. Von zarten Pastell- bis hin zu sehr intensiven Farbtönen ist fast alles möglich. Nicht-mineralische Pigmente müssen vom Hersteller ausdrücklich als „alkaliverträglich“ freigegeben worden sein.

Ökologie

Der Venezianische Steinboden ist kein Modeboden, den man nach ein paar Jahren wieder herausreißt. Von seiner Anlage her kann er über Jahrzehnte von Generation zu Generation genutzt werden.  Besonders nachhaltig ist er in seiner Terrazzo-Variante: Flusskies, Abraum von Steinbrüchen, Marmorstücke, Bruchglas und vieles andere werden hier sinnvoll genutzt.

Basis des venezianischen Steinbodens ist das Mineral „Magnesium“;  durch die Reaktion von Magnesiumchloriden mit Magnesiumoxiden ensteht eine extrem harte Masse.  Diese ist seit dem 19.Jahrhundert bekannt und damit wurden weltweit sehr harte, langlebige Böden erstellt. Weder damals noch heute waren dafür Kunststoffe nötig noch enthalten.

Technik

Nein, denn der Venezianische Steinboden kann auf vielen Untergründen eingebaut werden. Am besten sind neue oder auch gut erhaltene Zement- oder Calzium-Sulfatestriche. Auch Beton ist kein Problem. Unter bestimmten Bedingungen kommen auch alte Fliesen als Untergrund in Betracht. Nur bei Gussasphalt ziehen wir uns von vorne herein zurück.

Die Härte eines Bodens wird als sog. Druckfestigkeit in N/mm² gemessen. So erreicht bspw. Zement meist eine Druckfähigkeit von 35-40 N/mm². Der Venezianische Steinboden erreicht Werte ab 65 N/mm² und liegt somit gleichauf mit der Fliese.

Auf dem venezianischen Steinboden können Damen auf Pfennigabsätzen den ganzen Abend tanzen – dem Steinboden sieht man danach nichts an – ein Parkett wäre nach diesem Härtetest ruiniert. Sie müssen also nie jemanden bitten, die Schuhe auszuziehen – auch dann nicht, wenn sich das eine oder andere Kilo zu viel auf diesen kleinen cm² Druck ausübt.

Nein, ganz und gar nicht; die elektrische Leitfähigkeit des Bodens ist so groß, dass das nicht geschehen kann. Deshalb ist er auch der ideale Boden für sensible Umgebungen, wie Kliniken, Serverräume, u.ä.

Ja, das ist überhaupt kein Problem und wurde schon viele Male gemacht. Wichtig ist nur, dass möglicherweise bei mehreren separat steuerbaren Heizkreisen an ggf. notwendige Dehnfugen gedacht wird. Wenn Sie uns die Pläne zur Verfügung stellen, machen wir einen unverbindlichen Vorschlag >>